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Aufgaben, Ziele und Geschichte Unsere Aufgabe ist die Errichtung, den Betrieb und die gesetzliche Nachsorge für die Deponien Eglisau und Lufingen sicherzustellen. Ziel ist die Garantie eines überdurchschnittlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards in der Entsorgung. Dazu dient: |
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Der Deponie - Zweckverband des Zürcher Unterlandes wurde im Jahre 1982 gegründet. Nach den damaligen gesetzlichen Vorgaben war es für die Gemeinden Pflicht, Deponieraum für die Ablagerung von Altstoffen zur Verfügung zu stellen. Der Zweckverband wird durch den Vorstand, der von den Delegierten der Verbandsgemeinden gewählt ist, geführt. Weitere übergeordnete Organe des Vorstandes sind die Delegiertenversammlung (ähnlich der Gemeindeversammlung) und die Verbandsgemeinden. Gemeinden bis 5'000 Einwohner haben eine, Gemeinden über 5'000 bis 20'000 Einwohner haben zwei Stimmen. Den Standortgemeinden steht je ein Sitz im Vorstand zu. Mit den Standorten Eglisau und Lufingen war es den 37 Gemeinden aus dem Zürcher Unterland (Bezirk Bülach alle 22 Gemeinden, Bezirk Dielsdorf 15 Gemeinden) gelungen, der Vorgabe des Kantons nachzukommen. Bis zum Jahre 1998 war die Stadt Zürich - Teil rechts der Limmat - und die Schaffhauser Gemeinden Buchberg und Rüdlingen Anschlussmitglieder des DEZU. Das damalige Einzugsgebiet erfasste einen Einwohneranteil von rund 240'000 Menschen (heute rund 160'000 Einwohner). Mit der Einführung der neuen Abfallgesetzgebung über die Deponierung von Abfällen 1994 sind die Gemeinden nicht mehr verpflichtet, über eigenen Deponieraum zu verfügen. |
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Die Deponie "Chüehalde" in Eglisau wurde in den Jahren 1985 bis 1987 erstellt. Von 1987 bis 2000 wurden auf der Deponie rund 155'000 m3 Bauabfälle und Altlastmaterial eingelagert. Seit Ende 2000 ist die Deponie geschlossen. Ein weiterer Ausbau ist auf Grund der neuen Vorschriften des Bundes (TVA, Technische Verordnung über Abfälle) nicht mehr möglich. Die Abschlussarbeiten werden fortlaufend durchgeführt (Rekultivierung) und befinden sich in der Endphase. |
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Die Deponie "Leigrueb" in Lufingen wurde in den Jahren 1986 und 1987 erstellt. Das Deponiegelände steht dem DEZU im Baurecht bis zum Jahre 2050 zur Verfügung. Seit 1988 werden in der Deponie Bauabfälle und Altlastmaterialien endgelagert. Das gesamte Deponievolumen umfasst über 750'000 m3 und liegt auf einer Fläche von über 7 ha (genau 7 ha 83 a 32 m2). Bis heute sind in den Etappen 1,5.1, SW 2000 und SW 2100 ca. 470'000 m3 Material eingebracht. Das Restvolumen von über 280'000 m3 wird nach heutiger Prognose und gleichbleibender Anliefermenge bis ca. Ende 2010 verfüllt sein. Die Ausbauphase "West" ist seit Sommer 2003 in Bearbeitung. |
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Die Deponietypen: In Reaktordeponien werden Stoffe gelagert, die auf Grund ihrer Zusammensetzung noch chemisch, biologisch und biochemisch reagieren. In diese Kategorie gehören verwertbare Bauabfälle, verunreinigtes Erdreich und Schlacke aus den Kehrichtverbrennungsanlagen. In Reststoffdeponien werden Stoffe gelagert, die auf Grund ihrer Zusammensetzung chemisch oder biologisch stabil sind. In diese Kategorie gehören anorganische Rückstände aus Reinigungsverfahren, wie z.B. Rückstände aus der Rauchgasreinigung.Die Deponie "Leigrueb" Lufingen ist eine Reaktorstoffdeponie mit einem Reststoffkompartiment. Im Reststoffkompartiment werden Reststoffmaterialien und Kehrichtschlacke gekonnt eingelagert. |
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Die Deponie "Leigrueb", Lufingen Betreiber: Die Deponie "Leigrueb" wird von der Fa. Bereuter aus Volketswil betrieben. Der Auftrag beinhaltet die Entgegennahme der bewilligten Materialien, den fachgerechten Einbau und die Verdichtung. In der Deponie werden - mit Ausnahme der Kehrichtschlacke, die vom KVA gewogen wird - alle Materialanlieferungen gewogen. Die Verrechnung erfolgt immer nach dem Gewicht. Die nötigen Maschinen und Hilfsgeräte zum Einbau des Materials werden von der Betreiberfirma gestellt. Die weitere Infrastruktur wie Betriebsgebäude, EDV-Einrichtungen, Waage, Telefonanlagen sind Eigentum des DEZU. Je nach Anliefermenge beträgt der Personalbestand 1-2 Personen. |
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Betriebsreglement: Das Betriebsreglement regelt grundsätzlich die Kontrolle und Zuständigkeit. Es ist ein wichtiges und vom Gesetzgeber vorgeschriebenes Instrument, das klare Voraussetzungen für den Betrieb definiert. Es regelt generell die Betriebsführung, die Art und Weise der Mengenerfassung, die Kontrolle der Abfälle, die Störfallorganisation, den Unterhalt, die Emissionsüberwachungen, Führung des Betriebsjournals und enthält die Pflichtenhefte für Betriebsleiter, Deponiemeister und Betriebsingenieur. Über den ganzen Ablauf erfolgt jährlich eine Berichterstattung, die auch an die zuständigen Amtsstellen weitergeleitet wird. |
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Materialanlieferungen / Arten Auf der Deponie werden folgende Stoffe angenommen: Feinfraktion aus der Bausperrgutsortierung, Asbest, Isolationsmaterial und Dachpappe, Altlastmaterial, Industrieabfälle, Rückstände aus Recycling- und Entsorgungsanlagen, Kehrichtschlacke und Strassenwischgut (zur Weitergabe an Aufbereitungsanlagen). |
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Der Untergrund der Deponie Grundlage für eine Deponie bildet der Untergrund. Es werden hauptsächlich in ausgebeutete Lehmgruben Deponien eingebaut. Das kombinierte Abdichtungssystem besteht aus einer mineralischen Abdichtung als geologische Barriere sowie der bituminösen Abdichtung. Das mineralische Grundmaterial wurde aufbereitet und in der Sohle mittels konventionellen Einbaugeräten schichtweise eingebaut. Die bituminöse Abdichtung wurde mit Einbaufertigern und Walzen ebenfalls in Schichten eingebaut. Eine Kontrollentwässerung unterhalb der Dichtung erlaubt eine genaue Leckkontrolle. Oberhalb der Abdichtung ist ebenfalls eine Entwässerung für den Deponiekörper vorhanden. Die ganze Abdichtung vom Dammkörper bis zur Sole der Deponie beträgt rund 1.2m. Das gesamte Wasser wird zentral in einem begehbaren Kanal gesammelt. |
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Der Kanal, das Herzstück der Deponie-Entwässerung Die Entwässerung der Deponie erfolgt über 2 Sammelkanäle. Im alten begehbaren Kanal wird die Etappe 1, im neuen Kanal, der befahrbar ist, wird der übrige Teil entwässert. Das ganze Drainagenetz besteht aus HDPE Rohren. Am Ende des alten Kanals befindet sich ein Querstollen als Verbindung zum neuen Kanal. Er dient auch dem Luftaustausch, da eine Gasbildung nie völlig ausgeschlossen werden kann. Das anfallende Schmutzwasser wird mengenmässig erfasst. Vierteljährlich findet ein Monitoring (Wasserkontrollanalyse) statt. Dabei werden alle relevanten Rückstände ermittelt (über 30 Positionen). Bis heute konnten die Grenzwerte eingehalten werden und geben zu keinerlei Bedenken Anlass. Anhand der Niederschlagsmengen kann auch die Durchlässigkeit der Deponie beobachtet werden. |
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